Samstag, 18. November 2017

[Rezension] Iny Lorentz: Die Wanderhure

<a target="_blank" href="https://www.amazon.de/gp/product/3426629348/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3426629348&linkCode=as2&tag=myli07a-21&linkId=44589e8bd85a89287727b40065fbae84">Die Wanderhure</a><img src="//ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=myli07a-21&l=am2&o=3&a=3426629348" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />


Inhalt:
Konstanz 1410. Marie Schärers Kindheit scheint nun vorbei zu gehen. Ihr Vater hat einen Mann für sie gefunden, und die Hochzeit steht kurz bevor. Doch da gerät alles außer Kontrolle: Urplötzlich wird Marie der Hurerei beschuldigt, dabei hat sie nie ein Mann auch nur berührt! Dahinter steckt ihr zukünftiger Ehemann, der die Gelegenheit jedoch dazu nutzt, Marie auspeitschen und aus der Stadt zu jagen, während er ihren Vater tötet und dessen gesamten Besitz in Anspruch nimmt.

Marie bleibt nichts anderes übrig, als heimatlos durch Deutschland zu ziehen, ihren Lebensunterhalt nun tatsächlich durch Hurerei zu verdienen, und eiskalte Rachepläne zu schmieden...

Montag, 6. November 2017

Welches technische Gerät verwendest du zum Bloggen?




Ich verwende ausschließlich meinen Labtop, würde ich sagen. Ich kann ihn überallhin mitnehmen, und es ist einfacher, Bilder herunterzuladen, abzuspeichern und dann in einen Blogpost einzufügen. Ganz abgesehen von der kleinen "Datenbank" hier auf der Festplatte mit den ganzen Bildern, die ich regelmäßig verwende. Zum Beispiel mein Bewertungssystem oder Banner wie das von der Montagsfrage.

Nicht zu vergessen das Totschlagargument, dass ich mich mit meinem Labtop hinfläzen kann wo ich will, mit einem Kaffee aufs Bett oder doch auf die Couch? xP




Kann man natürlich auch mit einem Handy. Ich bin gar nicht sicher... habe ich je versucht, mit dem Handy zu bloggen? Höchstwahrscheinlich schon, so wie ich mich kenne. Ich glaube mich zu erinnern, dass da etwas frustrierendes mit dem Fotos einfügen war, und dass der Post im Webbrowser viel zu anders aussah als auf der Vorschau am Handy...

Whatever. Buchfresserchen hat in ihrer Antwort auf die Frage auch das "bloggen" auf Instagram mit einbezogen, was ich einen interessanten Blickwinkel fand, also auch kurz dazu: Für Instagram nehme ich natürlich mein Handy.


Wie bloggt ihr? Eventuell über ein Tablet; ist das so praktisch wie am Labtop?


LG, funne

 

Freitag, 3. November 2017


http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/2017/10/-445.html


1.  Ach du je, schon November!

2.  Den ganzen Tag essen und Kaffe trinken, das ist genau mein Niveau.

3.  Halloween war für mich ein Tag wie jeder andere.

4.  Ein Happy Ende im wahren Leben  ist vielleicht doch möglich.

5.  Aufpassen, bald schneit es endlich. Scherz.

6.  Bücher und selbstgebackene Plätzchen sind die perfekten Weihnachtsgeschenke.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf weiß-ich-noch-nicht, morgen habe ich geplant, weiß-ich-auch-noch-nicht zu machen und Sonntag möchte ich packen, weil ich am Montag nach Hause fahre!


Dienstag, 31. Oktober 2017

Sonntag, 29. Oktober 2017

Neuzugänge Oktober 2017

Der Monat Oktober geht nun in zwei Tagen zuende und deswegen finde ich auch, es ist Zeit, meine neuen Errungenschaften des letzten Monats zu präsentieren:


Iny Lorentz: Die Wanderhure

Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf...

(Rezension erscheint nächsten Donnerstag)






Nele Neuhaus: Im Wald

Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander, ehemals Kirchhoff, vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt.



Freitag, 27. Oktober 2017

http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/2017/10/-444.html

1.  Die Nachrichten verfolge ich nicht besonders aufmerksam.

2.  Im Winter bekomme ich buchstäblich kalte Füße.

3.  Herbstferien betreffen mich nicht.

4.  Feiern gehen müsste ich mal wieder.

5.  Mal so ganz unter uns gesagt, sind eure Eltern auch so anfällig für die AfD wie meine?

6.  In meinem Leben habe ich noch nichts Ordentliches geschafft.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Glas Wein bei einem Film oder einem Buch, morgen habe ich geplant, Blut spenden zu gehen und Sonntag möchte ich anfangen zu packen, weil ich am Montag eine Freundin besuchen fahre!



Mittwoch, 25. Oktober 2017

Hast du schon einmal eine Fanfiktion zu einem Buch geschrieben?

http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/10/montagsfrage-hast-du-schon-einnmal-eine.html


Um diese Frage zu beantworten musste ich tatsächlich einige Zeit nachdenken, und dann auch noch in meiner Sammlung nachschauen.

Das Ergebnis war: Nicht so wirklich. Ich habe ein paar Texte, die an Sachen angelehnt sind, aber als FanFiktion würde ich keinen davon bezeichnen.


Einmal habe ich an einem Winnetou-Schreibwettbewerb teilgenommen, wo man eine Winnetou-inspirierte Kurzgeschichte schreiben sollte (findet ihr HIER). An sich ist es wohl schon eine "Fan"Fiktion, aber da ich mich eben nicht als Fan bezeichnen würde und mir das Thema nicht aussuchen durfte sondern einfach etwas gewinnen wollte, kann ich es beim besten Willen nicht als FanFiktion bezeichnen :D

Dann gibt es noch meine Kurzgeschichte "Vielleicht ist das Schicksal wirklich ein mieser Verräter", die aber mit dem Buch wenig zu tun hat, eigentlich hat mich nur der Titel dazu inspiriert und deswegen kann ich auch das nicht als Fanfiktion bezeichnen.
 
Zuguterletzt hat mich ein Buch (Um genau zu sein "Das Haus auf den Klippen" von Mary Higgins Clark) zu einer seltsamen Kurzgeschichte ohne Namen inspiriert (findet ihr HIER), welche mir dann so gut gefallen hat, dass ich das Bedürfnis verspürt habe, daraus ein Buch zu machen (veröffentliche ich gleich mal HIER).

nein, auch nicht zu Harry Potter so wie jeder :P

Leider ist meine Schreib-Phase so gut wie vorbei. Und wenn ich schreibe, dann lieber eigene Dinge, als Fanfiktions. Ich glaube, ich habe sogar noch niemals auch nur annähernd mit Absicht versucht, so eine klassische Fanfiktion zu schreiben... vielleicht einfach, weil ich sie auch nicht gerne lese, aber das ist ja Geschmackssache.


Wie sieht es mit euch aus? Schreibt Ihr regelmäßig Fanfiktions zu euren Lieblingsbüchern?


LG,  
funne

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Gemeinsam Lesen #7: Das Dilemma mit den verfilmten Büchern

http://www.schlunzenbuecher.de/



Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Die Wanderhure" von Iny Lorentz und bin auf Seite 55.


Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Die große Halle des Inselklosters, in der der Prozess stattfinden sollte, beeindruckte jeden, der sie zum ersten Mal betrat."


Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Dass mir zwar klar ist, dass das Mittelalter eine ganz besonders brutale und frauenverachtende Zeit gewesen ist, Iny Lorentz mir aber schon auf 50 Seiten bewusst gemacht hat, wie brutal eigentlich wirklich.

Ach ja. Und der Schreibstil gefällt mir eigentlich nicht... bis jetzt war vieles aus der Sicht eines allwissenden Erzählers verfasst, und das verwirrt. Ich meine, wenn eine Intrige ausgeheckt wird ist es doch räudig, wenn man in Echtzeit sowohl die Gedanken des Opfers als auch die Gedanken der Täter mitlesen kann? Das ist nicht nur weniger spannend, sondern auch so als gäbe es keine wirkliche Hauptperson. 


Wenn ein Buch verfilmt wurde, das du noch nicht gelesen hast, liest du dann erst das Buch oder schaust den Film?

Eine schwierige Frage. Ich würde ja gerne sagen ich lese zuerst das Buch, aber das würde voraussetzen dass ich mir das Buch kaufe, nur um es zu lesen. Da ich im Moment aber auf Rezensionsexemplare und SuB-Abbau konzentriert bin, das heißt: Mal wieder kein Geld für neue Bücher ausgebe, ist es eher wahrscheinlich, dass ich den Film zum Buch ein ganzes Jahr später dann im free-TV sehen werde...

Wobei man mein aktuelles Buch als Beispiel nehmen könnte... das wurde ja auch verfilmt, und ich habe weder den Film gesehen noch bis jetzt das Buch gelesen. Aber dass ich das Buch lese ist mehr oder weniger Zufall und hat nichts damit zu tun, dass der Film erschienen ist, und ich denke die Frage bezieht sich auf Filme die erscheinen und die einen interessieren... und wie gesagt, dann würde ich höchstwahrscheinlich den Film schauen, wenn mir das Buch nicht ganz zufällig für umsonst oder einen Euro in die Hände fällt.


Genug herumgelabert xP Bis zum nächsten Mal!

funne

Montag, 16. Oktober 2017

[Rezension] Charlotte Lucas: Dein perfektes Jahr

Kann ein Todgeweihter ein perfektes Jahr erleben?


http://www.mybookblog.de/waiting-on-dein-perfektes-jahr-von-charlotte-lucas/


Inhalt:
Hanna Marx' Leben scheint wundervoll zu laufen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin macht sie sich selbstständig, und der Laden läuft. Zudem hat sie einen sie liebenden Freund, den sie sich vorstellen kann, bald zu heiraten.
Doch dann pfuscht das Schicksal dazwischen. Das Schicksal, dem Hannah mit ihrer überaus positiven Denkweise bisher immer vertraut hat, und das sie bisher noch nie enttäuscht hat. Umso härter schlägt es jetzt zu...


Meine Meinung:
Was das Buch etwas anders macht als eine dieser Standard-Liebesgeschichten die zwar schön zu lesen sind, den Leser aber nicht mit diesem gewissen Etwas in den Bann ziehen können, ist die Sache mit dem Schicksal.

Ich fand es faszinierend zu lesen, wie abwechelnd aus Hannahs und aus Jonathans Sicht geschrieben wurde. Unterschiedlicher können Menschen und ihre Denkweise nicht sein, und besser könnte man die unterschiedlichen Stimmungen gar nicht schreiben, wie die Autorin es hier gemacht hat! Ich las Hannah, und war erheitert und positiv denkend, hatte irgendwie gute Laune. Dann kam wieder der Jonathan-Teil, und ich bin von meiner Wolke der Unbeschwertheit auf den Boden geknallt. Aber nicht auf den Boden der Tatsachen, sondern auf den Boden eines viel zu negativ denkenden Menschen.

Erstmal das hat mir gefallen. Dann hat mir gefallen, wie die Autorin die Sache "Schicksal" mit in die Geschichte genommen hat, und wie sich dadurch alles verändert hat... wieder nicht nur die Charaktere, sondern auch die Gefühle, die beim Lesen in mir ausgelöst wurden. Wirklich faszinierend. Und sehr kreativ. Nicht zu vergessen, dass die Geschichte doch recht komplex ist.

Was mich aber (sehr) gestört hat, ist die Tatsache (und ich spoilere nicht wenn ich sage dass die beiden Protagonisten sich irgendwann kennenlernen? Das ist zu erwarten), dass das Kennenlernen  ü b e r t r i e b e n  lange hinausgezögert wurde. Das war nichts, das überraschend gekommen wäre, und es hat an meinen Nerven gerieben.

Zudem ist die ganze Geschichte von vorne bis hinten voraussehbar. Sie ist nicht langweilig geschrieben, sondern sehr gut - aber diese Spannung, die ich in einem guten Buch suche, gab es hier eben nicht. Da fällt es mir ja schwer, das Buch weiterzuempfehlen, wenn ihm etwas so Wichtiges tatsächlich so gut wie fehlt...

Deswegen fällt es mir auch schwer, dem Buch keine fünf Sterne zu geben, obwohl es gut war. Aber eben nichts Außergewöhnliches im Sinne von so Außergewöhnlich, dass es mich fasziniert und emotional auslaugt oder wie auch immer, man versteht mich sicher...




Dienstag, 10. Oktober 2017

[Rezension] Stephen King: Carrie

 http://chrissysbuchwelt.blogspot.de/2013/05/rezension-carrie.html

Inhalt:
Carrie White ist wortwörtlich das Opfer der Schule. Niemand wird mehr gemobbt als sie. Und als ein unerwartetes, traumatisches Ereignis eine größere Mobbing-Attacke als sonst auslöst, tritt etwas aus Carries Unterbewusstsein ans Tageslicht: Eine unheimliche, starke Kraft, die alle bereuen lassen, was sie Carrie jemals angetan haben...


Meine Meinung:
Als großer (und von Buch zu Buch zwiesgepaltener) Fan von Stephen King war ich sehr gespannt auf das Buch. Nicht nur, weil es eines der bekanntesten ist und es mittlerweile zwei Verfilmungen davon gibt, sondern vor allem, weil es Kings erstes Buch war.

Montag, 9. Oktober 2017

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares...macht ihr euch etwas daraus?


http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/10/montagsfrage-wie-viel-bedeuten-euch.html


Ganz klar: Ja. Die Zahlen bedeuten mir auf jeden Fall etwas. Ich blogge zwar zum Teil auch für mich, aber zum größten Teil dafür, dass meine Rezensionen gelesen werden und hoffentlich sogar hilfreich sind für andere Leute. Und die Freude darüber, viele Seitenaufrufe zu haben und viele Follower, die brauche ich, um nicht die Motivation zu verlieren...

  Aber gut. Da ich hier regelmäßig endlos lange Pausen einlege weil ich einfach regelmäßig endlos lange Lese-Pausen habe, verändern sich die Zahlen wenig. Meine Follower werden nicht mehr, und mit vielen Seitenaufrufen muss man gar nicht rechnen wenn man nichts postet. Außerdem poste ich alle meine Rezensionen auch auf lovelybooks, wasliestdu, goodreads und amazon, und ich denke viele schauen sich Rezensionen gezielt eher auf solchen Seiten an als auf Blogs. Viel mehr anderes als Rezensionen mache ich nämlich selten!

  Und ganz ehrlich... im Endeffekt lese ich einfach nur gerne spreche gerne über Bücher.

  Deswegen als Zusammenfassung: Die Zahlen bedeuten mir viel, denn ich blogge um Leute zu erreichen und ich habe gerne die Bestätigung, dass das auch funktioniert! Aber da ich regelmäßig eine Faulheitspause einlege habe ich im Moment keinen großen Erfolg damit, ärgere mich aber auch nicht darüber weil es ja Sinn macht :P Und Bücher sind die Leidenschaft, nicht Erfolg...




LG,
funne

Sonntag, 8. Oktober 2017

Später
 

1. Nichts und niemand bekommt mich dazu, gerade im Winter auf Schokolade zu verzichten.

2. Dieser eiskalte Wind erinnert mich daran, dass es jetzt Herbst ist.

3. Ich kann einfach nicht ohne drei Tassen Kaffee am Tag leben.

4. Fallschirmspringen und mir eine Glatze schneiden lassen sind zwei Sachen, die ich ausprobieren möchte.

5. Wenn das Leben dir Zitronen gibt, frag nach Salz und Tequila!

6.  Mit meiner Mutter Plätzchen backen ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.

7. Was das Wochenende angeht, am Freitag Abend freute ich mich auf die Heimkehr nach anderthalb Wochen Polen-Urlaub, gestern habe ich den ganzen Tag entspannt und einen schönen Abend mit meinem Freund genossen, und heute möchte ich ein paar Bewerbungen zustande bringen und ein neues Buch anfangen (aber ansonsten nichts tun)!




Samstag, 7. Oktober 2017

[Rezension] George Orwell: Nineteen eighty-four

https://postapocalypticcities.wordpress.com/2013/02/24/nineteen-eighty-four-and-1984/

Inhalt:
Die Welt wie Winston Smith sie kennt ist kalt. Emotionen werden versucht den Menschen abzugewöhnen, ebenso wie jegliche zwischenmenschliche Verbindungen, und sogar die Gedanken. Jeder, der sich auch nur annähernd gegen diese Lebensform stellt, wird aus dem Verkehr gezogen. Dazu reicht ein kleines Zucken des falschen Gesichtsmuskels im falschen Moment, der sofort von einem der vielen versteckten Kameras aufgezeichnet wird, und man wird niemals existiert haben. Viele Menschen begehen solche Verbrechen nicht, da sie nicht einmal auf die Idee kommen, etwas anderes als die Regierung Big Brothers zu wollen. Doch Winston begeht den Kapitalfehler: Gedankenverbrechen...


Meine Meinung:
Ein Klassiker; ein Buch, von dem man auf jeden Fall schon einmal gehört hat, wenn man nicht sogar schon die Art der Gesellschaft kennt. Und Big Brother, die Serie mit den Kameras überall, kennt ja nun wirklich jeder.

Samstag, 30. September 2017

[Rezension] George R. R. Martin - Wild Cards. Die Erste Generation: Vier Asse

https://www.randomhouse.de/Paperback/Wild-Cards-Die-erste-Generation-01-Vier-Asse/George-R-R-Martin/Penhaligon/e495304.rhd


Inhalt:
Als ein takisisches Raumschiff mit dem Außerirdischen Dr. Tachyon auf der Erde landet und vor dem zukünftigen Ausbruch eines genverändernden Virusses warnt, hört ihm keiner zu. Doch die lächerlich klingende Warnung war ernst gemein: Und als die Bombe über Manhattan explodiert, regnet ein Virus-Schauer auf die Bewohner nieder...


Meine Meinung:
Dieses Buch soll die Vorgeschichte zu den beiden sein, die ich schon gelesen hatte (Das Spiel der Spiele und Der Sieg der Verlierer). Ich weiß gar nicht, warum ich mir das Buch angeschafft habe, obwohl mir der zweite Teil gar nicht mehr gefallen hatte...

Donnerstag, 31. August 2017

[Rezension] Susanne Kehrbusch: Alles klar mit Haut und Haar

https://syntropia.de/alles-klar-haut-haar-p-45698.html

Klappentext:
Ein kritischer Ratgeber zur Haut- und Haarpflege. Auf spannende Art werden in diesem Buch praxisorientierte Tipps und Informationen vermittelt. Hier erfahren Sie alles über Sinn und Unsinn von Kosmetika und Pflegeprodukten! Anwendung, Wirkung und Risiken verschiedener Substanzen kommen ebenso zur Sprache wie die Wahl der richtigen Bürste und Tipps zur schonenden Haarwäsche.


Meine Meinung:
So extrem wie während der Lektüre dieses Buches habe ich mich noch nie mit meinen Haut- und Haarpflege-Gewohnheiten beschäftigt. Zwar habe ich vor kurzem erst auf Marken wie Alverde, Weleda und Sante umgestellt, die mit dem Label für zertifizierte schadstofffreie Pflegeprodukte werben, doch dieses Buch hat mir gezeigt dass sogar diese nicht so vertrauenswürdig sind wie ich gedacht habe und dass es mit einer anchlässigen Umstellung wie meiner nicht getan ist.

Dienstag, 15. August 2017

[Rezension] Trudi Canavan - Die Magie der tausend Welten #2: Der Wanderer




Inhalt:
Als Rielle vom Engel Valhan eingeladen wird, mit in seine Welt zu kommen, gerät ihr Leben aus der Spur. Anstatt in eine neue Welt zu kommen wird versucht, sie zu töten! Eine Gruppe von Händlern findet und rettet sie, und Rielle erfährt von einer Wahrheit, die ihrer Heimatwelt vorenthalten wurde: Ihre Welt ist nicht die einzige, denn es gibt tausende von ihnen. Und denen, die über die Macht dazu verfügen, können zwischen ihnen wandern.
Valhan, eigentlich der Herrscher über die Welten, nimmt Rielle wieder zu sich. Aus irgendeinem ihr verborgenen Grund will er sie nicht mehr töten, sondern ausbilden. Sie die Magie lernen, deren Anwendung ihr ein Leben lang verboten wurde...


Meine Meinung:
Ich fand Band 1 ja schon großartig. Im Gegensatz zu der "Die Gilde der schwarzen Magier" Reihe von Trudi Canavan ist diese neue Reihe einfach nur großartig. Die Idee mit dem Reisen zwischen tausenden von Welten regt die Fantasie an, was mit Magie alles für fantastische Dinge möglich wären, was genau das ist was ich von einem Fantasy-Buch erwarte. Dieses nimmt einen nicht nur mit in eine andere Welt, sondern in so viele dass man es kaum glauben kann.

Genau aus diesem Grund finde ich, dass Band 2 dieser Reihe wesentlich spannender ist. Es spielt nicht nur in Tyens Welt, und in Rielles Welt, sondern handelt von einer durchgehenden Flucht und Reise durch viele von ihnen, wobei auch ein Muster entsteht und man einige Welten mehrmals besucht.

Auch die Story wird wesentlich vorangetrieben. Die Geschichte handelt nicht nur von dem beschränkten Leben Rielles oder Tyens mit seinen Bemühungen um Pergama. Es werden viele neue Menschen, wenn nicht gar Völker mit einbezogen, und die Geschichte ist die der Welten und Rielles und Tyens Anteilen daran. Ich fand es großartig, das zu lesen. Und bin weiterhin gespannt auf Teil 3, wie und ob sich Rielles und Tyens Wege weiter kreuzen werden.


Fazit:
Eine weitere große Fantasy-Reihe von Trudi Canavan. Schon der erste Teil war gut, doch dieser zweite Teil bietet den Beweis dass der dritte Teil nur wundervoll werden kann und damit die Reihe zu einer unglaublich guten mit großem Potenzial machen wird.
Definitiv lesenswert, wenn euer Ziel ist, in fremde Welten einzutauchen. Das Buch wird den Erwartungen mehr als gerecht...




    


vorheriger Band:
Die Magie der tausend Welten 01: Die Begabte

folgender Band:
Die Magie der tausend Welten 03: Die Mächtige


Sonntag, 11. Juni 2017

Niemals das Ende eines Buches zuerst lesen

Gemeinsam Lesen #6




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade "20000 Meilen unter dem Meer" (auf englisch, also eigentlich "20000 Leagues under the Sea" von Jules Verne und ich bin erst auf Seite 28.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?


"Captain Farragut was a right good seaman, in all ways worthy of the frigate he cammanded."



3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Ich habe als Kind mal einen Animationsfilm zu diesem Buch gesehen, und ich habe es geliebt! Das war dann ein Vorhaben, dieses Buch zu lesen, seit jeher. Trotzdem hat es jetzt einige Jahre gedauert...


4. Bist du jemand der bei Büchern manchmal die letzten Seiten liest, oder findest du das absolut daneben? 


Niemals! Wo bleibt dann der Spaß beim Mitraten und die Spannung beim Lesen des Buches? Ich habe mir einmal in meinem Leben tatsächlich ein Buch dadurch zerstört... nie wieder *drama*


Wie sieht es bei euch aus? Wir manchmal gespickelt? ;)

Lg, funne ♥

[Rezension] Michael Crichton - Timeline



Inhalt:
Bei Ausgrabungen eines mittelalterlichen Gebäudes findet die Archäologengruppe von Dr. Johnson eine Notiz von ihm selbst, die tatsächlich mehrere hundert Jahre alt ist. Wie kann das sein? Dr. Johnson, der vor einigen Tagen zu einer Firma namens ITC aufgebrochen ist, muss die Notiz höchstpersönlich geschrieben haben. Er muss in der Vergangenheit gewesen sein... eine Tatsache, die für ITC nicht so unmöglich scheint wie für jeden sonst...


Meine Meinung:
Was die Bücher von Michael Crichton für mich so interessant macht, ist die Tatsache, dass er Fantasien der Menschheit nimmt und mit viel Recherche eine Geschichte daraus bastelt, die fast wahr sein könnte. In Jurassic Park war es die theoretische Möglichkeit, aus DNA-Teilen Dinos herstellen zu können, und in Timeline ist es die theoretische Möglichkeit, durch Quantenschaum Zeitreisen ermöglichen zu können.
  Ich habe so gut wie keine Ahnung von Physik, weiß also auch nicht was Quantenschaum eigentlich so genau ist. Hier wurde das alles jedoch ausführlich und genau erklärt, ohne langweilig zu sein. Ab wann dann die Fiktion eingesetzt hat ist wie in jedem von Crichtons Büchern schwer zu sagen wenn man sich mit der Materie nicht auskennt - für unwissende Leser ist das ganze Buch so geschrieben, dass alles plausibel ist... und man sich nie sicher sein kann, ob so etwas nicht doch tatsächlich möglich sein könnte.
  Das Thema Zeitreisen finde ich persönlich sehr interessant. Die theoretische Möglichkeit davon auf nicht mehr ganz so unerfüllbare Weise zu sehen war faszinierend. Zusammen mit einer Handlung die im Mittelalter spielt (und damit einen großen Kontrast zum Thema der neuesten Technik herstellt) ist das Buch nicht nur für wissenschaftlich interessierte Menschen etwas, sondern auch für historisch interessierte.



Fazit:
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es war spannend und informativ, und hat einige sehr interessante Themen angesprochen.



Samstag, 10. Juni 2017

Mein Leseverhalten in Neuseeland

Hallo meine Lieben!

Heute mal mit einem etwas anderen Thema. Und zwar befinde ich mich seit fast 10 Monaten auf Reisen in Neuseeland, Work&Travel wies es aus Deutschland jede Menge Leute nach dem Abi machen. Seitdem habe ich aber so gut wie vollständig aufgehört zu bloggen, einfach weil ich weder extrem viel lese noch immer Internetzugang habe. Und wenn ich den habe, dann gibt es Wichtiges aufzuholen oder zu recherchieren um die weitere Reise zu organisieren.

Trotzdem lese ich noch. Und weil mein Leseverhalten hier so viel anders ist als zu Hause, dachte ich es könnte auch andere interessieren :)



Die größte Neuerung ist wohl, dass ich hier englische Bücher lese. Ich habe das Daheim auch schon versucht, bin aber nie weit gekommen. Ich habe jedes zweite Wort nachgeschaut, und das hat mich vom Gesamtbild so abgelenkt, dass ich eigentlich nichts davon mitbekommen habe, worum es denn geht. Aber seit ich hier bin und einfach keine Wörter nachschaue (n kann), ist mir aufgefallen dass es auf diese Weise am besten geht und ich vor allem alles verstehe. Gibt es das eine oder andere Wort das ich nicht verstehe, ergibt sich das aus dem Satz. Das ist eine fantastische Erfahrung, Englische Bücher so flüssig lesen zu können als wären sie in meiner Muttersprache.

Die Bücher die ich lese bekomme ich teilweise aus Secondhandläden mit Bücherabteil, oder Bücher-Secondhandläden, die ihre Bücher für 1$ oder so (oder 20ct für Harry Potter :o) verscherbeln. Außerdem gibt es auf fast jedem ausgebauteren Campingplatz ein Bücher-Tauschregal, wo ich meine gelesenen Bücher praktischerweise direkt wieder abgeben kann und weiß, dass sie von einem späteren Backpacker gelesen werden.

Aus Rezensionsexemplaren wird folglich erstmal nichts. Schade, ich vermisse es echt. Auch wenn es einige gute alte Bücher gibt; ich sage nur Michael Crichton und Lieblingsautor, und Gut Vertreten Hier.



Ich bin nicht mit dem Rucksack und einem Zelt unterwegs, sondern im Auto. Da es hier (Winter) um 5 schon dunkel wird, lese ich meistens morgens nach dem Aufwachen im Bett (also hinten im Auto :'D) oder abends mit der Solarlampe. Am Tag nur, wenn wir in der Sonne auf der Wiese liegen, ganz klassisch.

Das war mein kleines Life-Update! Wieder richtig anfangen zu bloggen werde ich wahrscheinlich erst wieder Zuhause...

LG, funne ♥

[Rezension] Terry Pratchet - A Hat Full of Sky (Story of Discworld #32)

http://www.goodreads.com/book/show/34501.A_Hat_Full_of_Sky


Inhalt:
Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass die ungelernte Hexe Tiffany die Feenkönigin aus ihrem Reich verstoßen hat. Seither steht sie auf gutem Fuß mit den Nac Mac Feegles - dem aus dem Feenreich verstoßenen Raufbolden, die Tiffany nun auf Schritt und Tritt überwachen.
  Nun ist endlich ihr lang ersehnter Augenblick gekommen - Tiffany darf bei einer Hexe in die Lehre gehen. Doch etwas ist ihr auf den Fersen - ein Wesen, das Ausschau nach den mächtigsten Wesen der Erde hält und in deren Körper eindringt. Tiffany weiß noch nicht, wie viel Macht wirklich in ihr schlummert - doch der Hiver weiß es genau, und Tiffanys Körper zu stehlen ist sein tiefster Wunsch...

Meine Meinung:
Ich muss sagen, bei diesem Buch bin ich sehr überrascht worden. Es sah auf den ersten Blick aus wie Fantasy, aber doch eher wie eine Kinder-Fantasygeschichte. Trotzdem habe ich mich wundervoll unterhalten gefühlt; nicht nur das innere Kind in mir, sondern auch die sehr realistische Ich. Das Buch war unterhaltsam und spannend und sehr amüsant, weswegen ich sogar nach weiteren Informationen über den Autor und seine Reihe gesucht habe.
  Offenbar ist die Tiffany-Geschichte zwar Nummer 32 einer Reihe, aber nur Nummer 2 einer kleinen "Reihe in der Reihe". Also habe ich eigentlich nur ein Buch verpasst, was aber nicht beim Lesen gestört hat. Für Quereinsteiger gab es alles noch einmal erklärt.
  Wenn ihr das Buch also findet, macht euch keine Sorgen dass ihr nichts verstehen werdet - ihr werdet es lieben. Ob es für euer Kind ist oder für euch selbst :)

Mittwoch, 30. November 2016

[Review] Dean Koontz: 77 Shadow Street



Content:
77 Shadow Street is a building in Shadow Hill - but not any building. It is a very old, very expensive hotel known as the Pendleton. Its many high-luxurious apartments are inhabitated by some of the most popular and most known people of the world - famous singers, actors, or factory owners. 
But the Pendledon got a secret: Every 38 years, for a until now unknown reason, past und future begin to mix with the present, and every human being in the Pendleton is transportet in the dangerous past, and in the even more dangerous future, in which the Pendleton is the only building that remains of humankind...


My Opinion:
I had a loong reading lull before I started this book, which was my first book during my New Zealand journey. Because of that, I expected it to be damn good. But no - I almost fell back into the lull because of it. 

I once read "The Mask" of Dean Koontz, which I liked very much. That's why I grabbed this book in the first place. But different to that book, "77 Shadow Street" was unnecessarily long and it took an eternity until suspension started. I think it is because the author created a huge amount of main characters (every inhabitant of the Pendleton) and repeated one single happening from almost every point of view.

Did you read "Under the Dome" of Stephen King? That's what came to my mind when I read this book. It was too much to keep the suspension, if even there, up. 

Furthermore, it was a bit "too creative". How should I say it... on one hand it was very goodly creative, good and imaginable descriptions, right amound of horror and chills (exterminate, exterminate). But on the other hand, the solution of everything was just. too. much. It was absurd and strange, and way TOO creative. Hard too explain - but it read like the author got mad while writing and entangled himself in conspiracy theories about his own story.


Conclusion:
All in all, it was not a bad book - i wouldn't call it that. But ist was whether exciting nor extraordinarily thrilling, or even comprehensible. It contained too much of everything - lenght and creativity.



PS:
Sorry für mein schlechtes Englisch... da ich gerade nur englische Bücher lese dachte ich, ich versuche mich auch an englischen Rezensionen dazu. Ist im Moment nur ein Experiment :)


Mittwoch, 13. Juli 2016

[Rezension] M. T. Rauser - Die Quadratur des Circles


ISBN: 978-3-7392-1923-3
Verlag: Indie Publishing
Seiten: 252
Preis: [TB] 8,95€


Inhalt:
Der Circle ist das größte IT-Unternehmen der Welt, entstanden aus den "Big Five" der alten Unternehmen wie Google, Microsoft und Apple. Der Circle ist auf dem Weg zum Monopol - Leute wie Joshua, die ihm gegenüber anfangs noch skeptisch sind, werden schnell überzeugt. Denn der Circle ist genial - Big Data weiß alles, weiß alles besser als man selbst, noch bevor man überhaupt darüber nachdenkt. Big Data sammelt alle Daten die es gibt - nur zu Deinem besten! Der Circle macht keine Werbung, er gibt Empfehlungen ab. Und natürlich, selbstverständlich, darfst du immer noch selbst entscheiden, ob du sie annimmst. Aber warum solltest du auch nicht?


"Und wenn wir merken, dass jemand ein Buch gar nicht versteht [...], empfehlen wir ihm als Nächstes eben ein leichteres Buch. Keine falschen Entscheidungen mehr! Niemand wird mehr überfordert oder mit Dingen konfrontiert, die er nicht versteht. Oder die ihn nicht interessieren."
S. 69


Meine Meinung:
  Nachdem ich letzte Woche diesen einen schlechten Indie-Titel gelesen hatte, war ich bei diesem hier sehr skeptisch. Aber sofort war mir klar, dass das natürlich nur ein Vorurteil war - "Die Quadratur des Circles" ist eines der genialsten und besten Bücher, die ich seit sehr sehr langer Zeit gelesen habe.

  Direkt am Anfang hat man gemerkt (oder zumindest das Gefühl bekommen), dass der Autor sich in dem Gebiet auskennt. Nicht nur was das spannende und interessante Schreiben angeht (was er fantastisch macht), sondern auch die Dinge über das Silicon Valley (welches er nur über Google StreetView kennengelernt hat), das Hauptquartier des Circles und die vielen Gadgets, die der Circle erfunden hat. Es mag all das nicht geben, trotzdem hat man gemerkt, dass der Autor eine detaillierte Vorstellung von allem hatte. Die Geschichte ist sehr komplex und trotzdem scheinbar perfekt durchdacht.

  Allein schon die Idee ist großartig. Es ist eine Art Dystopie; eine Zukunftstheorie, die gar nicht mal so unwahrscheinlich ist. Vielleicht ist sie etwas überspitzt - aber wer weiß schon, was in 20 Jahren alles sein wird? Der technische Fortschritt wächst exponentiell, und das klingt bedrohlich. Das Buch hat mir klar gemacht, wie bedrängend allumfassende "Überwachung" sein kann und wie naiv und mit offenen Armen die Menschen neue Technik empfangen. Als ich aus dem Buch aufgetaucht bin kam mir meine Welt schrecklich veraltet und mühsam vor. Aber gleichzeitig war ich auch unglaublich froh, dass ich wusste, nicht aus zehn Winkeln gleichzeitig gefilmt und analysiert zu werden.

  Dabei geben wir jetzt schon zu viele Daten über uns selbst heraus, ohne dass es uns stört. Viele Floskeln des Circles ("Nur zu deinem Besten!") finden sich auch heute schon auf Facebook und Co, wie mir erst nach der Lektüre so wirklich aufgefallen ist - sicherlich war das eine Anspielung darauf.

  Fakt ist jedenfalls, dieses Buch öffnet einem die Augen. Der Mensch ist viel zu gemütlich und naiv. Dabei ist eine perfekte Welt nicht möglich und auch nicht erstrebenswert, und eine IT-Firma, die das Monopol hat, wirkt bedrohlich. Vielleicht denke ich das gerade nur, weil der Schritt von heute auf das Geschehen des Buches so groß scheint; auch wenn er es vielleicht gar nicht ist; aber wenn das alles Schritt für Schritt passiert, bekommt es niemand als bedrohlich mit, sondern man gewöhnt sich daran, und vielleicht ist es schon zu spät, bis jemand wie Joshua versucht, etwas daran zu ändern.

  Das klingt wahnsinnig paranoid. Aber ist es nicht wahr? Jeder erkennt es und warnt davor, Daten herauszugeben, dabei macht es jeder weiter und kann es eigentlich gar nicht verhindern...

  Das Ende ist übrigens auch gut. Es ist überraschend und unerwartet, wie ich zugeben muss... aber vielleicht gleichzeitig auch realistischer als es jedes andere hätte sein können.


Fazit:
Nicht nur eine unglaublich gute, unterhaltsame und gelungene Lektüre, sondern auch eines der interessantesten allumfassendsten Themen unserer heutigen Welt, welches jeden interessiert und mit welchem sich jeder mehr beschäftigen sollte. Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem (es wäre nur zu Eurem besten!) - aber es ist natürlich nach wie vor eure Entscheidung, ob ihr meine Empfehlung annehmt oder nicht ;D




Vielen Dank an und den Indie Publishing Verlag für dieses Rezensionsexemplar!